Der Klügere liest rot.

Was stresst mich?

Die eigenen Stressfaktoren erkennen

Stressprävention beginnt schon bei Ihrer inneren Haltung und Sicht auf die Dinge. Sie können z.B. eine Präsentation als schlimm und belastend empfinden. Dann wird Ihr Denken durch die Angst dominiert, dass Ihre Stimme zittern könnte, Sie den Faden verlieren oder die Fragen nicht beantworten könnten. In diesem Fall konzentrieren Sie sich nur auf sich selbst und ihre Befindlichkeiten.

Sie können aber stattdessen versuchen, Interesse für das Vortragsthema zu entwickeln und sich vornehmen, in einer Weise darüber zu berichten, dass es Ihre KommilitonInnen anspricht und sie etwas mitnehmen. In diesem Fall werden Sie mehr mit dem Inhalt und den Bedürfnissen der ZuschauerInnen befasst sein als mit Ihrer Befindlichkeit. Sie können Ihre Haltung also verändern und von einer passiven (Opfer-)Haltung in eine aktive (Gestaltungs-)Haltung übergehen.

Ich möchte Sie einladen, Ihr eigenes Verhalten gegenüber Stressoren im Studium zu reflektieren: Wie nehmen Sie Anforderungen wahr und wie gehen Sie mit ihnen um? Was bringen Sie am liebsten schnell hinter sich und was schieben Sie vor sich her? Was versuchen Sie ganz zu vermeiden?

Die Kategorien in der folgenden Tabelle spiegeln die am häufigsten genannten Stressfaktoren wieder. Vielleicht fallen Ihnen aber noch weitere ein?